EXCAL: Was es ist
EXCAL ist die Abkürzung für EXCALIBUR, EIN NICHT-LRH und PSEUDO-SCIENTOLOGY
Verfahren, das Mitte der 1980er Jahre von Bill Robertson unter Mithilfe von
Ulrich Kramer erfunden worden ist.
Es wurde behauptet, dass Excalibur „telepathisch von LRH übertragen“
worden wäre, und dies trotz seiner vollständigen Missachtung der
Fallüberwachungsserien, trotz seiner wiederholten Aufforderungen, den
Auditorenkodex zu brechen (Bewertungen), und trotz seiner Erfindungen ungewöhnlicher
Lösungen, um PTS Phänomene anzusprechen. Es befürwortet die
Vermischung von Dianetics- und Scientology-Techniken, eine der grundlegendsten
„NEIN-NEIN“-Regeln für Auditing von LRH.
(Siehe dazu meinen Artikel über den „UNTERSCHIED von TELEPATHIE und
MENTALER TELEGRAFIE: zwei grundsätzlich verschiedene Phänomene“.)
Excalibur zeichnet sich durch Suggestivfragen sowie durch Belehren bzw. Bewerten
eines Wesens aus, das Schwierigkeiten beim Laufen seines Prozesses bewältigen
soll. Es ist vage inspiriert von NOTs, und die meisten seiner funktionierenden
„Durchbrüche“ wurden bereits in den ursprünglichen NOTs Serien
vorgestellt.
Einige, die Excalibur beruflich praktizieren, wurden belehrt bzw. indoktriniert,
über NOTs und Solo NOTs Schwarze PR und falsche Behauptungen hinsichtlich
seiner angeblichen „Nicht-Funktionalität“ zu verbreiten, und sie erzählen
schaurige Märchen über Tod und Zerstörung. Doch tatsächlich
wird NOTs häufig missverstanden und sogar noch häufiger falsch
und unvollständig angewendet, insbesondere in der Freien Zone. Dort
gibt es aber derzeit nur zwei Personen (ich selbst und ein anderer Auditor),
die jemals in einem NOTs HGC auditiert haben oder mit Unterstützung
eines ordentlich ausgebildeten NOTs Fallüberwachers trainiert worden
sind. (Robertson wurde niemals für NOTs ausgebildet und war niemals
ein NOTs Auditor. Ulrich Kramer, Excalibur Co-Autor, der besser bekannt ist
unter dem Pseudonym L. Kin, war kein klassifizierter Auditor, sondern Kursleiter
für den SHSBC. Er stimmte schließlich mit den Ideen Robertsons
nicht mehr überein und verließ ihn, um eine eigene, unabhängige
Praktik zu beginnen, die auf persönlichen Ideen und seinen „Meinungsverschiedenheiten
mit Hubbard“ basiert.
Mit Excalibur kann man, insbesondere zu Beginn, Resultate erhalten, weil
es (obschon schlecht gelehrt) Elemente aus dem Buch der Fallabhilfen („Book
of Case Remedies“) integriert. Und aus diesem Grund wird man feststellen,
dass es an fehlgeschlagenen oder falsch gelaufenen NOTs PCs überaus
dramatische Ergebnisse produzieren wird. Es ist ganz genau so, wie es im
ursprünglichen KSW (Keeping Scientology Working, „Die Funktionsfähigkeit
von Scientology erhalten“) steht: Wenn man trotz falscher Anwendung der Technologie
Resultate erzielt, so bedeutet das einfach, dass jene Prinzipien der Tech,
die noch immer korrekt angewendet worden sind, für diese Resultate verantwortlich
sind. Es bedeutet aber NICHT, dass die ungewöhnlichen Lösungen,
die erträumt worden sind, die bekannte und existierende Tech verdrängen
sollten.
Ich tätige diese Aussagen, nachdem ich Dutzende von Excalibur Fällen
repariert, und die Gesamtheit der beglaubigten Robertson Originale studiert
habe, die er aus seiner persönlichen Sichtweise der Tech geschrieben
hat.
Bei jedem, der durch das oben Gesagte gekränkt wurde, möchte ich
mich entschuldigen.
Nochmals gesagt: es ist völlig plausibel, wenn Leute nach dem Start
von Excalibur großartige Gewinne haben.
Das Problem ergibt sich erst im Laufe der Zeit, so wie immer, wenn ungewöhnliche
Lösungen angewendet werden.
Das alles basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung sowie dem Studium von über
10 000 Fällen.
Und ich sage darüber hinaus, dass sobald die CS-Serien und das Buch
der Fallabhilfen in der Weise, wie sie gedacht sind, fachkundig angewendet
werden, dies sogar in noch besseren und oft rascheren Ergebnissen resultieren
würde, als es jede ungewöhnliche Lösung je könnte. Besser
noch, es wird zu einer langfristigen Stabilität und größeren
Selbstbestimmung führen.
Siehe das wenig bekannte “HCOB 26. Oktober 1975 – Fehlgeschlagene Fälle”,
das den exakten „In-Tech“-Rundown zur Lösung von fehlgeschlagenen und
verworrenen Fällen beschreibt.
Pierre Ethier
Class XII